Die HÖRMANN Industrieservice GmbH führte im Montagewerk eines OEMs eine Taktzeiterhöhung und Optimierung des Arbeitsplatzes unter Beachtung der ergonomischen und ökologischen Aspekte durch. Ein konzeptionelles Meisterwerk.

Früher mussten die Bauteile über Ladeportale in die Maschine abgelegt werden. Das Be- und Entladen konnte nur nacheinander erfolgen: zuerst Maschine 1, dann hin und zurück, und danach Maschine 2. Um mit einem neuen Bauteil bestückt zu werden, mussten die Ladeportale nach dem Entladen eine Leerfahrt in die Bauteilentnahme zurücklegen. Dies führte zu hohen Stillstandszeiten.

Dieser Vorgang wird nun durch zwei Roboter ausgeführt, die versetzt beide Maschinen beladen können. Der Transportweg reduzierte sich durch einen kleineren Schwenkradius von der Bauteilentnahme bis zur Bestückung. Die Bauteile können nun parallel und zeitgleich transportiert werden. Es entstehen keine Wartezeiten mehr.

„Mit dem neuen Konzept schafften wir kurze Wege und weniger Kosten durch Standzeiten für Maschine und Anlagenfahrer mit bis zu einer dreifachen Zeitverbesserung“, so Dirk Jakobs, Geschäftsführer von HÖRMANN Industrieservice.

„Der Kunde hat das Projekt nicht nur aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten bei uns beauftragt, sondern auch aufgrund unserer Erfahrung und unseren guten Referenzen im Bereich der Automatisierung“, so Dirk Jakobs weiter. Ein weiterer Pluspunkt war, dass es keine Schnittstellenprobleme gegeben hat, da HÖRMANN Industrieservice das gesamte Projekt von A bis Z anbieten konnte – von der Planung, Konzept­erstellung, Konstruktion, Datensicherung, Automatisierung bis hin zur Mechanik und Elektrik.

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