Die Verlagerung von Maschinen und Anlagen stellt viele Unternehmen vor sehr große Herausforderungen. Von der Planung über die Logistik bis hin zur eigentlichen Durchführung fehlt es häufig an personellen Ressourcen oder dem technischen Equipment. Selbst eine innerbetriebliche Maschinenumsetzung wird somit schnell zur schwer lösbaren Aufgabe. Hier ist ein starker Partner erforderlich. Ob die Maschinenverlagerung im Zuge von Produktionsumstellungen, die Verlagerung kompletter Fertigungsanlagen und Produktionslinien oder die Verlagerung kompletter Werke – die MAT Maschinentechnik bietet den Kunden seit über 40 Jahren sämtliche Leistungen aus einer Hand.

So führte MAT Maschinentechnik im Jahr 2020 für einen OEM aus der Stahlindustrie die Verlagerung einer Anlage in ein anderes Werk durch, um die logistischen Abläufe zu verbessern. „Der Kunde setzt auf unsere zuverlässige Kompetenz und hat uns bereits für diverse vorangegangene Projekte beauftragt“, so Gerhard Jacobi, Geschäftsführer von MAT Maschinen­technik.

 

Reibungslose Maschinenverlagerung

Bis zur Wiederinbetriebnahme am neuen Standort bietet MAT Maschinentechnik den Kunden sämtliche Dienstleistungen in den Bereichen Planung, De- und Remontage inkl. Verladung und Transporten. Dies vermeidet Schnittstellenverluste und gewährleistet einen reibungslosen Ablauf, der während des gesamten Prozesses von den Ingenieuren überwacht wird.

Die Verlagerung der Anlage beinhaltete die De- und Remontage einer großen 320 Tonnen schweren und 60 Meter langen Fräsmaschine zur Bearbeitung von Stahl-Platten mit einem Stückgewicht von rund 2,5 Tonnen je Platte inkl. Zu-und Ablaufbändern. „Die Größe der Anlage war eine nicht alltägliche Herausforderung für das Team“, betont Gerhard Jacobi.

 

Industrieservice nach Maß

Die Projekt- und Terminplanung, die Datensicherung, die Kennzeichnung der Baugruppen, das Erfassen von Geometriedaten der Maschine und auch des Aufstellortes – damit begann das Projekt. Danach wurde der neue Energiecontainer zur Versorgung der Anlage mit der erforderlichen Stromstärke am neuen Aufstellort inkl. Klimageräten ausgelegt, geliefert und montiert.

Die Mitarbeiter demontieren die Anlage in transportgerechte Einheiten und luden sie auf 18 Tiefsattel-­LKW, um sie anschließend an den neuen Standort zu transportieren. Am neuen Standort wurden präzise Vermessungen durchgeführt und Maschinenaufstell­elemente angepasst. Die Remontage beinhaltete auch die Positionierung und Ausrichtung der Maschine, das Herstellen der Maschinengeometrie und Zu-Ablaufbänder sowie die Wiederinbetriebnahme der Maschine und des gesamten Systems.

„Im Zuge der Verlagerung und der Wiederinbetriebnahme wurden zahlreiche elektrische Reparaturen an der Anlage durchgeführt“, so Gerhard Jacobi. Er erklärt: „Bei der Verlagerung einer älteren Anlage können diverse elektrische Komponenten transportbedingt ausfallen, z.B. ältere Kabel, was eine exakte Terminplanung vor Herausforderungen stellt. Die hohen Gewichte und enormen Abmessungen der einzelnen Baugruppen erfordern zudem einen umsichtigen Umgang bei der Verladung und dem Transport der Komponenten.“